Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
12. März
Donnerstag, 12. März 2026, 10.35 Uhr; Isarwehr Oberföhring
Der Versuch, eine Taube zu fangen, ist für einen jungen Vierbeiner im kühlen Nass geendet. Die Feuerwehr München hat den Hund aus seiner misslichen Lage gerettet.
Am Donnerstagvormittag war die Besitzerin mit ihrem Vierbeiner im Bereich des Oberföhringer Isarwehrs unterwegs. Als der Hund die Möglichkeit eine Taube zu fangen erkannte, riss er sich los und nahm die Verfolgung auf. An der Brüstung der Wehranlage angekommen, folgte der schwarze Weimaraner seinen Instinkten und sprang der Taube mutig hinterher. Der Flug endete zirka sechs Meter tiefer im kühlen Nass - ohne Taube. Entsetzt über sein Scheitern und die Konfrontation mit der etwa acht Grad kalten Isar rettete sich der Hund auf einen Vorsprung des Isarwehrs. Die besorgte Besitzerin konnte durch Passanten davon abgehalten werden, ihren treuen Begleiter selbst durch einen Sprung ins Wasser zu retten.
Die hinzugerufene Feuerwehr setzte speziell ausgebildete Strömungsretter ein. An einer Leine gesichert schwamm ein Feuerwehrtaucher zu dem verängstigten Vierbeiner. Nach einer kurzen Kennenlernphase auf dem Vorsprung des Wehrs traten Retter und Tier die Schwimmstrecke zurück ans Festland an. Dort konnte der Hund in die freudigen Arme seiner Besitzerin übergeben worden.
Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Über den Verbleib der gejagten Taube liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
Achtung Lebensgefahr!
Das Baden und Schwimmen in der Nähe von Wehranlagen sind extrem gefährlich. An der Wasseroberfläche nicht zu erkennende Strömungen bedeuten auch für geübte Schwimmer Lebensgefahr. Halten Sie ausreichend Abstand zu vor und nach Einbauten in fließenden Gewässern.
Donnerstag, 12. März 2026; 7.22 Uhr; Freisinger Landstraße
Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Morgen auf der Freisinger Landstraße gekommen. Der Fahrer eines roten VW Touran ist dabei von der Straße abgekommen und frontal mit einem Baum kollidiert.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München wurden um 7.22 Uhr zu einem Unfall auf der Freisinger Landstraße auf Höhe der Auensiedlung alarmiert. Ein 91-Jähriger war aus bisher unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen in Folge frontal mit einem Baum zusammengestoßen. Durch die starke Beschädigung des Fahrzeugs kam es direkt nach dem Unfall zu einer massiven Rauchentwicklung im Bereich des Motors. Diese stellte sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte jedoch als verdampfende Betriebsmittel dar.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Er war den massiven Verletzungen durch den Aufprall bereits erlegen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und unterstützte den Bestatter bei der Bergung der Person. Insgesamt waren 22 Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte zirka dreieinhalb Stunden. Zur Betreuung von Angehörigen wurde in Absprache mit der Polizei ein Kriseninterventionsteam verständigt.
Zur Unfallursache und Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
10. März
Dienstag, 10. März 2026, 7.03 Uhr; A 96
Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen ist es heute auf der A 96 gekommen, nachdem ein Kleintransporter auf einen Spurtrenner aufgefahren war. Der Fahrer wurde hierbei verletzt. Durch die Feuerwehr kam schweres Gerät zum Einsatz.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden zunächst zur Erstversorgung und Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer des Kleintransporters leichte bis mittelschwere Verletzungen erlitten hatte, sein Fahrzeug aber bereits verlassen hatte. Er wurde umgehend von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und anschließend in eine Münchner Klinik transportiert. Aufgrund des Unfalls musste sowohl die Abfahrt Laim, als auch die rechte von zwei Fahrspuren in Richtung München gesperrt werden. Um die Verkehrssituation im Berufsverkehr nicht unnötig lange zu belasten, entschied die Polizei, die Feuerwehr um eine zügige Bergung des Transporters zu ersuchen.
Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr alarmierter daher gegen 8 Uhr den Feuerwehrkran sowie einen Rüstwagen zur Bergung des Kleintransporters. Unter Anleitung der Spezialisten für schwere technische Hilfeleistung wurde zunächst die Schräglage des Unfallfahrzeuges mit Lufthebekissen ausgeglichen. Im Anschluss hob der Kran den Kleintransporter von der Mittelleitplanke und übergab diesen dem Abschleppdienst. So konnten die Einsatzkräfte die Unfallstelle nach circa drei Stunden wieder verlassen und diese der Polizei übergeben. Insgesamt waren 25 Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort.
Zur Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Ein plötzliches medizinisches Problem als Ursache kann nicht ausgeschlossen werden. Die Autobahnpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
6. bis 8. März
Samstag, 7. März 2026; 5.26 Uhr
Fünf Fahrzeuge in Verkehrsunfall verwickelt
A99
In den frühen Samstagmorgenstunden ist es zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen gekommen. Vier Personen wurden dabei verletzt - eine davon schwer.
In den Unfall verwickelt waren ein Sattelzug sowie vier Personenkraftwagen. Als die alarmierten Kräfte am Unfallort eintrafen, hatten bereits alle Insassen ihre Fahrzeuge verlassen. Eine Person war so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert wurde. Drei weitere Personen wurden aufgrund des Unfallhergangs zu weiterführenden Untersuchungen in Kliniken transportiert. Bei dem Unfall wurde der Tank der Sattelzugmaschine so stark beschädigt, dass Kraftstoff austrat. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr dichteten den Tank ab und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Zudem leuchteten sie die Einsatzstelle aus und sicherten die Landung des Rettungshubschraubers ab. Abschließend reinigten sie die Unfallstelle und unterstützten bei der Bergung der beschädigten Fahrzeuge.
Nach etwas mehr als drei Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Süden vorübergehend vollständig gesperrt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Zur Unfallursache ermittelt das Unfallkommando der Polizei.
Samstag, 7. März 2026; 16.11 Uhr
Biber zu früh im Freibad
Postillonstraße (Nymphenburg)
Am Samstagnachmittag hat sich ein Biber in ein halbleeres Schwimmbecken verirrt. Aus eigener Kraft konnte er dieses nicht mehr verlassen.
Mitarbeitende des Schwimmbads entdeckten den unerwarteten Schwimmer. Da das Becken nur etwa zur Hälfte gefüllt war, hatte der Biber keine Möglichkeit, aus eigener Kraft das Becken zu verlassen. Bevor die Mietarbeitenden die Feuerwehr zu Hilfe riefen, unternahmen sie bereits eigene Versuche, das Tier aus seiner Misslichen Lage zu befreien. Dafür bauten sie eine Art Steg, an dem sie zusätzlich eine Leiter befestigten, um den Nager den Ausstieg aus dem Wasser zu ermöglichen. Den Steg nahm das Tier zwar an, mit der Leiter als Ausstiegshilfe zeigte sich der Biber jedoch wenig zufrieden.
Nachdem klar wurde, dass der Biber auf diesem Weg das Becken nicht verlassen würde, verständigten die Angestellten des Freibads die Feuerwehr. Die alarmierte Besatzung eines Kleinalarmfahrzeugs verschaffte sich zunächst einen Überblick über die Lage. Anschließend bauten die Einsatzkräfte eine Holzrampe, über die der Biber das Becken verlassen konnte. Nach kurzer Bedenkzeit nahm der Nager das Angebot an und verließ augenscheinlich unverletzt - ohne seine Helfer weiter zu beachten - das Becken und setzte seinen Weg fort.
Samstag, 7. März 2026; 22.41 Uhr
Überschlag mit Pkw
Leopoldstraße (Schwabing)
Am Samstagabend hat sich ein Personenkraftwagen mit fünf Insassen überschlagen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Als die alarmierten Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatten bereits alle Insassen das auf dem Dach liegende Fahrzeug eigenständig verlassen. Die Kräfte der Feuerwehr sicherten zunächst die Unfallstelle und stellten den Brandschutz sicher. Anschließend leuchteten sie die Einsatzstelle für das Unfallkommando der Polizei aus und unterstützten bei den Reinigungs- und Bergungsarbeiten. In der Zwischenzeit sichteten Besatzungen des Rettungsdienstes die Insassen. Bis auf zwei Personen blieben alle unverletzt.
Warum der junge Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Der entstandene Sachschaden wird von Seiten der Feuerwehr auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Zur Unfallursache ermittelt das Unfallkommando der Polizei.
Sonntag, 8. März 2026; 17.42 Uhr
Altkleidercontainer in Brand
Erdinger Straße (Riem)
Am Sonntagabend ist ein Altkleidercontainer sowie eine daneben liegende Matratze in Brand geraten.
Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, brannten sowohl der Altkleidercontainer als auch die Matratze lichterloh. Unter Atemschutz löschten die Feuerwehrkräfte das Feuer mit einer Schnellangriffsleitung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs. Um alle Glutnester zu erreichen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern, öffneten die Einsatzkräfte den Container mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes. Anschließend kontrollierten sie den Inhalt mit einer Wärmebildkamera.
Nach knapp einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Dr entstandene Sachschaden kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.
Sonntag, 8. März 2026; 21.50 Uhr
Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus
Ernsbergerstraße (Pasing)
Am späten Sonntagabend ist es zu einem Brand im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Gegen 21:50 Uhr wurde die Feuerwehr aufgrund einer Rauchentwicklung in dem Gebäude alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits das Wohn- sowie das Schlafzimmer der Wohnung im ersten Obergeschoss in Brand. An der Gebäuderückseite waren Flammen sichtbar, während dichter, schwarzer Rauch aus der Balkontür drang. Ob sich noch Personen in der Wohnung befanden, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Lage erhöhte die Feuerwehr das Alarmstichwort und forderte weitere Einsatzkräfte an.
Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung gingen umgehend zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Nach dem Absuchen der Wohnung konnte schnell ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen darin befanden. Durch die rasch eingeleiteten Löscharbeiten konnte eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.
Zur genauen Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen der Branddirektion derzeit keine Informationen vor. Das Fachkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.