Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
9. bis 11. Januar
Freitag, 9. Januar 2026; 22.23 Uhr
Person von Tram erfasst
Dachauer Straße (Nymphenburg)
Am Freitagabend kam es im Stadtteil Nymphenburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Mann wurde von einer Tram erfasst und schwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde der Mann in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.
Sonntag, 11. Januar 2026
Keine schneebedingten Einsätze Stadtgebiet
Aufgrund des Schneefalls kam es im Stadtgebiet München am vergangenen Wochenende zu keinen nennenswerten Einsätzen. Da in den kommenden Tagen mit Tauwetter zu rechnen ist, weisen wir auf die Verhaltensregeln auf Eisflächen hin. Grundsätzlich sollten nur offiziell freigegebene Eisflächen betreten werden. Sollte eine Person ins Eis einbrechen, bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr und wählen Sie sofort den Notruf 112. Falls vorhanden, sollte die zu rettende Person mit Hilfsmitteln wie Rettungsringen, Stangen, Leinen oder stabile Ästen stabilisiert werden.
9. Januar
Freitag, 9. Januar 2026, 5.47 Uhr; Straßbergerstraße
Am Freitagmorgen ist es zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus im Münchner Norden gekommen. Bei dem Brandeinsatz wurde eine tote Person durch die Feuerwehr geborgen.
Ein Anwohner meldete der Integrierten Leitstelle gegen 5.47 Uhr einen Brand im siebten OG des Wohnhochhauses in der Straßbergerstraße. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus der Brandwohnung auf den Balkon der darüberliegenden Wohnung im achten OG. Umgehend wurde die Brandbekämpfung über zwei Drehleitern und mehreren Trupps im Innenangriff aufgenommen. Gleichzeitig durchsuchten weitere Einsatzkräfte das weitläufige Gebäude nach Personen. Im Verlauf des Einsatzes konnte ein über 70-jähriger Bewohner nur noch leblos aus der Wohnung geborgen werden. Die Löschmaßnahmen zeigten rasch Wirkung und das Feuer war zügig unter Kontrolle. Aufgrund der komplexen Gebäudestruktur zogen sich die Nachlösch- und Kontrollarbeiten jedoch über mehrere Stunden. Während des Einsatzes mussten mehrere Bewohnerinnen und Bewohner durch die Feuerwehr in einem nahegelegenen Hotel betreut werden. Wegen des ausgedehnten Brandes sind derzeit mehrere Wohnungen nicht mehr bewohnbar.
Im Einsatz waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr München mit 38 Fahrzeugen.
Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
6. Januar
Dienstag, 6. Januar 2026; 17.23 Uhr; Werinherstraße
Am frühen Dienstagabend ist ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr München in einen Unfall verwickelt worden. Hierbei wurde eine Person leicht verletzt.
Der Direktionsdienst der Berufsfeuerwehr war mit Sondersignal stadtauswärts zu einem Einsatz unterwegs, als es kurz nach der Bahnunterführung zu einem Zusammenstoß mit einem Pkw kam. In dem VW befanden sich die Fahrzeuglenkerin und ein Kind. Während das Kind unverletzt blieb und im weiteren Verlauf von Bekannten abgeholt werden konnte, musste die Fahrerin vorsorglich mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr blieb unverletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden. Das Einsatzfahrzeug ist nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
Dienstag, 6. Januar 2026; 11.46 Uhr; Sankt-Anna-Straße
Zu einem segensreichen Einsatz ist die Feuerwehr München durch eine Brandmeldeanlage alarmiert worden. Der Auslösegrund erwies sich als ungewöhnlich.
Kurz vor Mittag entsandt die Leitstelle Kräfte der Feuerwehr in ein Münchner Kloster, wo kurz zuvor ein Rauchmelder angeschlagen hatte. Das für diese Uhrzeit typische angebrannte Essen sollte aber dieses Mal nicht der Grund für den Fehlalarm gewesen sein. Der Zugführer wurde vor Ort bereits von einem Geistlichen erwartet. Schon beim Betreten des Klosters erhielten die Einsatzkräfte eine erste "Eingebung", dass hier eine alte Tradition ursächlich sein könnte - zu eindeutig lag der Geruch von Weihrauch in der Luft. Nachdem der betroffene Bereich kontrolliert wurde und keine Gefahr zu erkennen war, bestätigte auch ein Gebäudeverantwortlicher, dass es kurze Zeit vorher zu hohem Besuch gekommen war: Sternsinger, wie sie zu dieser Zeit häufig anzutreffen sind, hatten das Kloster besucht und mit Weihrauch gesegnet. Glücklicherweise waren die drei Weisen noch nicht in das Morgenland zurückgekehrt und konnten von den Einsatzkräften angetroffen werden. Hierbei erhielten sie aber keinen Ärger von der Feuerwehr. Vielmehr nutze der Löschzug die Gelegenheit, auch ein wenig göttlichen Beistand für das kommende Jahr zu erbitten. Mit einigen Versen und etwas Weihrauch wünschten die vier Sternsinger den Einsatzkräften auch für das Jahr 2026 eine glückliche Hand, immer ein gesundes Heimkommen von den Einsätzen und - wenn nötig - ein wenig Hilfe von höherer Stelle. Sicherheitshalber hielt man die kleine Zeremonie diesmal im Freien ab.
Ob den Einsatzkräften bei diesem Alarm Vorwissen aus dem Ministrantendienst zugutekam, ist nicht bekannt.
Die Jugendlichen haben keine Konsequenzen zu befürchten.
Dienstag, 6. Januar 2026; 7.42 Uhr; Inderstorferstraße
Am frühen Vormittag ist es zu einem Feuer im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses gekommen. Eine Person musste durch die Feuerwehr gerettet werden.
Von der Bewohnerin der Dachgeschosswohnung wurde die Leitstelle über den Brand in dem Geschoss unter ihr informiert. Als die daraufhin alarmierten Kräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus einem Fenster der Brandwohnung. Auch im Treppenhaus war bereits eine leichte Verrauchung festzustellen. Da nicht klar war, ob sich noch Personen in der Wohnung aufhielten, gingen umgehend zwei Trupps zur Brandbekämpfung und Menschenrettung in das Gebäude vor. Während die Bewohnerin der betroffenen Nutzungseinheit im Laufe des Einsatzes vor dem Haus angetroffen werden konnte, musste die gehbeeinträchtigte Mitteilerin mit einer Fluchthaube aus ihrer mittlerweile verrauchten Wohnung im dritten Stock über das Treppenhaus gerettet werden. Obwohl das Feuer rasch gelöscht werden konnte, ist die Brandwohnung zum Teil komplett ausgebrannt und nicht mehr bewohnbar. Für Nachlöscharbeiten wurde das Mobiliar ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Auch die Fehlböden mussten zum Teil gewaltsam geöffnet werden.
Die beiden Frauen wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt, mussten aber nicht in Kliniken gebracht werden. Die weiteren Personen aus dem Haus kamen für die Zeit des Einsatzes in einem Großraumrettungswagen unter. Die Mieterin der Brandwohnung kam in einer städtischen Unterkunft unter.
Nachdem die Wohnung wieder durch die Feuerwehr verschlossen wurde, konnte die Einsatzstelle nach rund drei Stunden verlassen werden.