Förderprogramm IGP vom Bund
Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) fördert vielversprechende nichttechnische Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen.
Aktueller Förderaufruf
Das vom Bundeswirtschaftsministerium erneut ausgeschriebene IGP ist ein Innovationsförderprogramm für Startups, Selbständige, Kleinstunternehmen und Mittelständler inklusive gemeinnützige Unternehmen nach steuerrechtlicher Definition. Auch nicht-wirtschaftlich tätige, deutsche Forschungseinrichtungen können sich bewerben, wenn sie Kooperationspartner von Unternehmen sind.
Bei den vom IGP unterstützten Innovationsprojekten können neue Technologien zwar eine Rolle spielen – sie müssen dies allerdings nicht zwingend; dagegen zählt mehr die Neuartigkeit der Problemlösung.
Teilnahmeantrag bis 5.2.
Der aktuelle Call unterstützt innovative und marktorientierte Lösungen, die regionale urbane oder ländliche Räume zukunftsfähiger machen. Gesucht sind Projekte, die Lebensqualität, Infrastruktur oder lokale Wertschöpfung stärken und neue Ansätze für Arbeiten, Wohnen, Versorgung oder Mobilität entwickeln.
Mögliche Ansatzpunkte und Ideen:
- attraktivere Gestaltung von Orten und Räumen
- neue Services / Konzepte für die Umnutzung von Immobilien und Flächen
- effizientere Nutzung regionaler Ressourcen
- Innovationen im Bereich Smart City/Smart Village
- regionale GovTech-Vorhaben
- Vorhaben zur Weiterentwicklung von Versorgung, Energieorganisation oder Tourismus
Die Förderhöhe für Projektkosten und -ausgaben richtet sich nach der IGP-Richtlinie (→ mehr zu den Fördersätzen), die je nach Projektvorschlag und Unternehmensgröße variieren. Das gesamte Budget für den aktuellen Förderaufruf beträgt rund zehn Mio. Euro.
Wer am aktuellen Call des IGP teilnehmen möchte, muss bis zum 5. Februar den Teilnahmeantrag einreichen ( → alles Wichtige zur Teilnahme). Die Auswahl der Fördernehmer erfolgt dann in einem mehrstufigen Wettbewerb.