Schule an der Forstenrieder Allee
In Forstenried entstehen eine fünfzügige Realschule mit Sporthalle und ein Haus für Kinder.
Aktuelles
Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit
Von Freitag, 16. Januar, bis Dienstag, 17. Februar 2026 liegen die Planungsunterlagen im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Absatz 1 des Baugesetzbuches aus. In diesem Zeitraum kann sich die Öffentlichkeit über die Pläne informieren und sich zum städtebaulichen Entwurf äußern.
Am Dienstag, 27. Januar, um 18.30 Uhr findet die öffentliche Erörterungsveranstaltung in der Aula der Joseph-von-Fraunhofer-Schule in der Engadiner Straße 1 statt. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich umfassend über die Planungen zu informieren und sich dazu zu äußern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Planungsunterlagen sowie Möglichkeiten zu Äußerungen und Stellungnahmen finden Sie auf der Plattform:
Weitere Auslegungsorte
Die Öffentlichkeit kann sich im Zeitraum vom 16. Januar bis einschließlich 17. Februar 2026 auch an folgenden Auslegungsorten über die Planungen informieren:
- Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28 b, Erdgeschoss, Raum 071 (Auslegungsraum, barrierefreier Eingang Blumenstraße 28 a)
- Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr
- Implerstraße 11
- Montag, Mittwoch, Freitag von 7.30 bis 12 Uhr, Dienstag von 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8.30 bis 15 Uhr
- Eine Einsichtnahme ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 089/233-39888 möglich.
- Berner Straße 4
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Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 15 Uhr
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Eine Einsichtnahme ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 089/233-772418 möglich.
Zudem stehen Ihnen Mitarbeiter*innen des Referats für Stadtplanung und Bauordnung für Auskünfte zum Bebauungsplan unter der Telefonnummer (089) 233-25217 während der Dienstzeit Montag mit Donnerstag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr und Freitag von 9.30 Uhr bis 12 Uhr als auch per E-Mail unter plan.ha2-63p@muenchen.de zur Verfügung.
Auskünfte zum Flächennutzungsplan erhalten Sie unter der Telefonnummer (089) 233-26089 während der Dienstzeit Montag mit Donnerstag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr und Freitag von 9.30 Uhr bis 12 Uhr als auch per E-Mail unter plan.fnp@muenchen.de
Projekt
Um die Versorgung des Münchner Südwestens mit weiterführenden Schulen zu verbessern, werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen neuen Realschulstandort an der Forstenrieder Allee 256 geschaffen. Das Projekt ist Teil der Schulbauoffensive 2013 bis 2030, des größten kommunalen Schulbauprogramms in Deutschland.
Steckbrief
Stadtbezirk: Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln
Lage: zwischen Forstenrieder Allee und Bundesautobahn A95
Fläche: 5,45 Hektar
Bisher: Kleingärten auf Freizeitanlage, Gemeinschaftsunterkunft, Tennisanlage
Geplant: fünfzügige Realschule, Sporthalle, Haus für Kinder, Frei- und Sportflächen
Bebauungsplan Nummer: 2160
Verfahrensstand: Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit
Lage
Das Planungsgebiet liegt im 19. Stadtbezirk, westlich der Forstenrieder Allee und östlich der Bundesautobahn 95. Es hat eine Fläche von rund 5,45 Hektar.
Details zur Planung
Im Planungsgebiet sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für Neubauten einer fünfzügigen Realschule mit einer Dreifach-Sporthalle, eines Hauses für Kinder sowie entsprechende Pausenhof- und Freisportflächen geschaffen werden.
Die Schule ist ganztagsgerecht geplant. Es sind insgesamt fünf Lernhäuser für circa 1.020 Schüler*innen, Lehrkräfte und Erziehungspersonal sowie ein Haus für Kinder mit je zwei Kinderkrippen- und Kindergartengruppen für 74 Kinder und die entsprechenden Erzieher*innen und Kinderpfleger*innen geplant.
Außerhalb der Schulzeiten sollen die Sporthalle und die Freisportflächen auch für den Breitensport sowie die Pausenhofflächen von der Öffentlichkeit genutzt werden.
Das Planungsgebiet zeichnet sich durch einen umfangreichen und schützenswerten Baumbestand aus. Bei der weiteren Planung wird der Schwerpunkt darauf gelegt, den wertvollen Baumbestand größtmöglich zu erhalten und in die Gestaltung der Freiflächen zu integrieren. So soll eine möglichst grüne Umgebung für die Kinder und Jugendlichen geschaffen werden.
Im Rahmen der Planung wird geprüft, ob und wie die denkmalgeschützte Villa im Nordosten des Planungsgebiets in das Projekt eingebunden werden kann. Sie bietet mit ihrem Gebäudezuschnitt und den baumbewachsenen Freiflächen in Zukunft die Möglichkeit für eine öffentliche, soziokulturelle Nutzung innerhalb der Gemeinbedarfsflächen.
Aktuell können die Planungsunterlagen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit eingesehen werden. Die eingehenden Äußerungen werden geprüft und fließen in das weitere Bauleitplanverfahren ein. Eine Entscheidung zu den Äußerungen trifft der Stadtrat mit dem Billigungsbeschluss.
Chronologie
02/2020: Aufstellungsbeschluss des Stadtrats für Bebauungspläne im Rahmen der Schulbauoffensive 2013 bis 2030 (hier: Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2160)