Innovationswettbewerb der Landeshauptstadt München
Gestalte die Zukunft Münchens! Die Stadt München sucht innovative Ideen und Konzepte mit dem Potenzial, sie in einem städtischen Testfeld zu erproben und umzusetzen.
Wer hat die besten Lösungen für die Stadt?
Bist du bereit, deine Ideen einzubringen und gemeinsam mit uns an der Stadt von morgen zu arbeiten?
Mit dem Innovationswettbewerb ruft die Stadt München jährlich dazu auf, innovative Lösungsvorschläge für konkrete städtische Challenges einzureichen. Ziel ist es, in einem Co-Creation-Prozess neue Smart-City-Ansätze zu entwickeln, die sich anschließend im städtischen Testfeld bewähren sollen.
Der Innovationswettbewerb richtet sich an Interessierte aus der Startup-Community, Studierende, innovationsgetriebene Gründer*innen und alle kreativen Talente, die tragfähige, innovative Lösungen für die ausgeschriebenen Challenges erarbeiten und umsetzen möchten.
Die Bewerbungsfrist für den Innovationswettbewerb 2026 endet am 17.05.2026 um 23:59 Uhr.
Hier geht es direkt zum Bewerbungsformular.
Unsere Challenges 2026
Wie können wir auf pädagogisch sinnvolle Weise Schüler*innen in München aktiv in die Erfassung und Aktualisierung städtischer Geodaten einbinden und nebenbei ihre Verbundenheit zur Nachbarschaft stärken?
Der GeodatenService München verwaltet die stadtweit verfügbaren Geodaten, die unter anderem Baumstandorte und weitere Objekte im öffentlichen Raum umfassen. Für die Erfassung und Aktualisierung dieser urbanen Daten werden vor allem etablierte Erfassungsmethoden genutzt.
Um diese Geodaten noch besser verifizieren und aktualisieren zu können, wird eine innovative, mobil nutzbare Anwendung für eine „Crowdsourced Data Collection“ mit pädagogischem Mehrwert gesucht. Dieses Tool soll es Schüler*innen ermöglichen, während des Unterrichts und in ihrer Freizeit aktiv am Kartieren teilnehmen zu können. So können Datenfehler korrigiert und zusätzliche Zustandsmerkmale erfasst werden.
Um die Qualität der Daten zu verbessern, könnte auch eine KI-Integration, beispielsweise zur Erkennung der Baumart zum Einsatz kommen. Die angestrebte Lösung soll aber nicht nur den Bestand der urbanen Geodaten verbessern, sondern auch das Verständnis der Schüler*innen für den Smart-City-Ansatz erhöhen, einen pädagogischen Nutzen beinhalten und die Verbundenheit mit der eigenen Nachbarschaft fördern.
Ein virtuelles Belohnungs- oder Rankingsystem könnte daher weiterer Bestandteil der eingereichten Lösung sein. Um eine optimale Integration in die städtische Geodateninfrastruktur zu gewährleisten, sind OGC-konforme Datenmodelle und offene, standardisierte Austauschformate, bzw. Datenschnittstellen zu bevorzugen.
Ansprechpartner für fachliche Fragen:
Kommunalreferat
GeodatenService München
Korbinian Kringer
Tel.: (089) 233 724151
digitaler.zwilling@muenchen.de
Wie können wir die städtischen Dienstleistungen rund um die Abwasser- und Niederschlagswasserentsorgung für die Münchner Bürger*innen und andere Interessierte an der Oberfläche sichtbar und erlebbar machen?
Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) trägt einen wesentlichen Anteil zur Lebensqualität in München bei, indem sie die sichere Ableitung von Schmutz- und Regenwasser gewährleistet. Doch die Leistungen finden meist im Verborgenen statt und bleiben von den Bürger*innen in der Regel unbemerkt. Um die Bedeutung der städtischen Infrastruktur sichtbar und erlebbar zu machen, suchen wir innovative Lösungen unter Nutzung aktuell zur Verfügung stehender Technologien.
Ziel ist es, Transparenz und Bewusstsein zu schaffen und die Bürger*innen über das, was sich im Untergrund abspielt und wie damit ihre Gebühren verwendet werden, zu informieren. Ein weiteres Ziel ist es, auch zur Aufklärung und Sensibilisierung beizutragen, beispielsweise zu vermitteln, was in den Kanal gehört und was nicht oder wie sich unterschiedliche Möglichkeiten im Umgang mit Regenwasser auswirken.
Innovative Lösungsmöglichkeiten können etwa beinhalten:
- Nutzung immersiver Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR).
- 360-Grad-Ansichten und virtuelle Erlebnisse, die Einblicke in die unterirdischen Strukturen bieten.
- Mobile Zugriffe, beispielsweise über QR-Codes, die den Nutzenden ermöglichen, Informationen auf Smartphone oder Tablet abzurufen.
- Virtuelle Infokästen mit Links zu Videosequenzen und weiteren Inhalten.
- Einbindung von Drittmedien zur Vertiefung des Themas.
- Interaktive digitale Plattformen, die Informationen über die städtische Infrastruktur bereitstellen.
Weitere kreative und innovative Ideen sind ausdrücklich willkommen.
Die Lösung soll bestehende Angebote, wie Kanalführungen oder Informationskampagnen, wirksam und zeitunabhängig ergänzen.
Die MSE lädt ein, eine Lösung im Zuge der Co-Creation-Phase in einem Straßenabschnitt als reales Testfeld von der MSE unterstützt umzusetzen und zu erproben.
Perspektivisch könnte eine Lösung als Blaupause für weitere unterirdische Infrastruktur dienen.
Ansprechpartner für fachliche Fragen:
Münchner Stadtentwässerung
Steffen Graf
Tel.: (089) 233 61892
kommunikation.mse@muenchen.de
Wie kann die Münchner Stadtentwässerung die Daten von 9000 eingescannten Papierplänen maschinell auslesen, um den Reifegrad des Digitalen Zwillings des Kanalnetzes zu erhöhen?
In den Scans sind wichtige bauliche Informationen enthalten, wie beispielsweise die Wandstärke eines Kanals oder der Durchmesser eines Schachtes. Diese Daten sind für unseren Digitalen Zwilling von entscheidender Bedeutung. Im Kern geht es darum, Daten aus PDFs auszulesen und in die Systeme des Unternehmens zu überführen.
Dieser Anwendungsfall ist nicht nur für die Münchner Stadtentwässerung (MSE) relevant, sondern betrifft alle technischen kommunalen Betriebe. Zudem gibt es weltweit viele Entsorgungsbetriebe, die ähnliche Datenmengen in PDF-Form verwalten. Auch zahlreiche Versorgungsunternehmen, wie Stadtwerke (Strom, Wasser, Gas) oder supranationale Pipeline-Betreiber (Gas, Erdöl, Chemie) oder Stromnetze, könnten von dieser Lösung profitieren. Der größte Nutzen entsteht in Unternehmen, die historisch bedingt sehr unterschiedliche Netz-Objekte (Schächte, Schieber, Zugangsbauwerke) verbaut haben.
Für diesen Anwendungsfall stellt die MSE ein umfangreiches Testfeld zur Verfügung, das Zugriff auf das GIS und die städtische KI MucGPT ermöglicht. Sollte die Umsetzung erfolgreich sein, könnten wir die Lösung auch bei anderen städtischen Unternehmen integrieren.
Bei den Arbeiten mit den Daten zum Kanalnetz ist zu beachten, dass es sich um eine kritische Infrastruktur der Stadt München handelt, die wir besonders schützen müssen.
Unser konkreter Anwendungsfall:
Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) betreibt 37.000 Kanalschächte und 4.000 Sonderbauwerke, die dem Kanalbetrieb zum sicheren Einstieg in das unterirdische Kanalnetz der Stadt München dienen. Dort wird saniert, repariert und gereinigt. Die wichtigsten Eckdaten zu den Kanalschächten sind bekannt: Meistens liegen sie in der Straßenmitte oder bei stark befahrenen Straßen an der Seite, um einen sicheren Einstieg zu ermöglichen. Alle Kanäle werden in festen Zeitintervallen mit Robotern befahren. Die ungefähren Koordinaten und die Schachttiefen sind im Geoinformationssystem (NIS) der MSE festgelegt.
Weitere detailliertere Informationen schlummern in 9.000 Zeichnungen, die mittlerweile alle gescannt wurden. Im GIS können diese Zeichnungen durch einen Link aufgerufen werden.
Die wichtigsten Schächte wurden als immer gleicher Standard-Schacht gebaut und zwar genau 16.057 Mal. Dazu gibt es noch andere Schachttypen, die von häufig bis sehr selten variieren. In den genannten 9.000 Zeichnungen sind diese dokumentiert.
Hier können Sie ein Beispiel einer solchen Zeichnung einsehen.
Benötigte Informationen:
- Innendurchmesser der Schächte
- Wandstärke des Schachtes
- Weitere relevante Besonderheiten, wie Material oder vorhandene Sonderkonstruktionen (z. B. Schieber, Überlaufschwellen, Pumpen)
Durch diese Informationen versprechen wir uns unter anderem folgende Vorteile:
- Die Lage der abgehenden Haus-Anschlussleitungen wird genauer.
- Das Rückstauvolumen des Schachtes wird genauer.
- Der unterirdische Platz kann besser genutzt werden.
- Die Kanaldaten können großflächig analysiert werden.
Wir freuen uns auf Ihre innovativen Ideen!
Ansprechpartner für fachliche Fragen:
Münchner Stadtentwässerung
Bernhard Agerer
Leitung Geografisches Kanalinformationssystem NIS
Tel.: (089) 233 62336
Mobil: 0152 - 5794 6688
bernhard.agerer@muenchen.de
Wie können wir mithilfe autonomer Agenten (Agentic AI) das verstreute Fachwissen der Stadtverwaltung so erschließen, dass Sachbearbeiter*innen im Kreisverwaltungsreferat komplexe Fallentscheidungen schneller, rechtssicherer und ohne die Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern treffen können?
Der öffentliche Dienst in Deutschland steht vor einer massiven Zäsur: In den kommenden 10 Jahren werden circa 25 Prozent der Beschäftigten in den Ruhestand gehen. Damit droht ein beispielloser Verlust an implizitem Fachwissen und Prozess-Erfahrung. Schon heute verbringen Mitarbeitende, insbesondere neue Kolleg*innen, unverhältnismäßig viel Zeit mit der Recherche in fragmentierten Datenstrukturen (Netzlaufwerke, Wikis, E-Mail-Verläufe, Alt-Gutachten).
Der aktuelle "Schmerz" im Tagesgeschäft: Eine Sachbearbeiterin muss oft Tage oder Wochen auf die Klärung einer fachlichen Detailfrage warten, weil die einzige Person, die "weiß, wo es steht", überlastet oder nicht im Dienst ist. Dies verzögert bürgernahe Prozesse wie Gaststättenerlaubnisse und gefährdet die Entscheidungsqualität.
Das Ziel:
Wir suchen eine KI-Lösung, die über das Niveau eines einfachen Chatbots hinausgeht. Ziel ist ein autonomer Agent, der:
- Aktiv verknüpft: Informationen aus Dokumenten, Scans, Wikis und Fachverfahren eigenständig zusammenführt.
- Kontext versteht: Erkennt, ob ein gefundenes Gutachten (zum Beispiel 20 Jahre alt) noch auf aktuellen gesetzlichen Grundlagen basiert.
- Entscheidungen vorbereitet: Präzise, quellenbasierte Antworten liefert, die direkt in die Fallbearbeitung einfließen können.
Die Lösung soll zunächst für den Bereich Gewerbeangelegenheiten und Verbraucherschutz der Bezirksinspektion im Kreisverwaltungsreferat entwickelt werden. Zum Beispiel stellen wir uns hier vor, dass ein KI-gestütztes System auf der Suche nach einer Information für eine Gaststättenerlaubnis darauf hinweist, dass ein dazu gefundenes Gutachten die gesuchte Problematik abdeckt, das Gutachten allerdings bereits 20 Jahre alt ist und sich die gesetzlichen Grundlagen unter Umständen geändert haben. Die KI könnte das Gedächtnis der Mitarbeitenden ersetzen, die sonst immer gefragt werden.
Wir suchen kreative Ansätze, die folgende Kriterien erfüllen:
- Einfache Zugänglichkeit: Das System muss für alle Mitarbeitenden in den relevanten Fachbereichen jederzeit und unkompliziert zugänglich sein.
- Interaktive Benutzeroberfläche: Eine benutzerfreundliche Oberfläche, die eine einfache Interaktion mit dem System ermöglicht, ist von entscheidender Bedeutung.
- Schnelles Auffinden von Informationen: Das System sollte eine intuitive Suchfunktion bieten, die es den Mitarbeitenden ermöglicht, benötigte Daten schnell und unkompliziert zu finden.
- Integration eines KI-Chat-Interface
- Kontinuierliche Aktualisierung: Das System sollte in der Lage sein, Informationen fortlaufend zu aktualisieren und zu filtern, um sicherzustellen, dass die Daten stets den neuesten Stand widerspiegeln.
- Fehlerfreie und datenschutzkonforme Datenverarbeitung: Alle Prozesse müssen datenschutzkonform sein und eine hohe Datenintegrität gewährleisten.
- Transparenz: Die Quelle der generierten Antworten muss jederzeit nachvollziehbar sein.
- Integration in die städtische IT-Landschaft: Integration in die stadtinterne KI-Chat-Lösung MUCGPT wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig (Open Source).
- Eine Integration über das MCP-Protokoll sowie die Entwicklung eines eigenen Assistenten innerhalb von MucGPT wären wünschenswert.
- Dokumentation zu MCP
- Das IT-Referat beschafft aktuell ein KI-Hosting für vertrauliche Daten. Dieser sollte verwendet werden, falls vertrauliche und personenbezogene Daten bearbeitet werden sollen.
- Verfügbare Modelle
Wir suchen Startups mit grundlegenden Erfahrungen in der KI-Technologie, die in der Co-Creation-Phase eng mit den Mitarbeitenden der Bezirksinspektion und dem Team KI Entwicklung & Services im IT-Referat zusammenarbeiten. Der Projektumfang wird gemeinsam festgelegt, und es sind regelmäßige Abstimmungs- und Meilensteintermine vorgesehen. Ziel ist die Entwicklung und Evaluation eines funktionierenden Prototyps, der idealerweise in allen Bereichen der Stadtverwaltung, die ein breites Fachwissen erfordern, skalierbar ist.
Setzen Sie auf Ihre Innovationskraft und gestalten Sie die Zukunft der Stadtverwaltung München mit!
Ansprechpartner*innen für fachliche Fragen:
Kreisverwaltungsreferat
Gewerbeangelegenheiten und Verbraucherschutz
Lena Jocham
Tel.: (089) 233 45789
lena.jocham@muenchen.de
Bezirksinspektion
Petra Weber
Tel.: (089) 233 45757
p.weber@muenchen.de
Wie kann die Stadt München die vorhandenen Daten aus dem ÖKOPROFIT-Programm nutzen, um teilnehmenden Betrieben mit KI-gestützten Analysen und Empfehlungen zu helfen, ihre Umweltbilanz zu bewerten und verbessern?
Das Umweltberatungsprogramm ÖKOPROFIT unterstützt seit 1998 Betriebe bei der Verbesserung ihrer Umweltleistungen und der Reduktion ihres ökologischen Fußabdrucks. Das Programm bietet u.a. thematische Workshops und Beratung vor Ort, für die unterschiedliche Arbeitsmaterialien zum Einsatz kommen. Die bestehenden, MS-Excel-basierten Arbeitsmaterialien, die verschiedene Umweltkennzahlen und Aspekte der Nachhaltigkeit abdecken, wurden deutschlandweit bereits von rund 4.500 Betrieben genutzt.
Die Stadt München sucht nun innovative Lösungen zur Erweiterung dieser ÖKOPROFIT-Arbeitsmaterialien. Wir möchten eine KI-basierte Lösung entwickeln, die es ermöglicht, die gesammelten Daten effizient zu analysieren und den teilnehmenden Betrieben darauf aufbauend eine Benchmark-Analyse sowie maßgeschneiderte Empfehlungen zur Verbesserung ihrer Umweltbilanz zu bieten.
So soll den teilnehmenden Betrieben ein echter Mehrwert geboten werden und ÖKOPROFIT zukunftsfähig gestaltet werden, um die Attraktivität dieses städtischen Angebots weiter zu steigern und die Nachfrage dauerhaft zu sichern.
Gesucht werden kreative und innovationsgetriebene Startups oder Gründer*innen, die Erfahrung in der Anwendung von KI für Datenanalysen sowie Grundkenntnisse im Bereich des Nachhaltigkeitsreportings haben. Die Lösung muss benutzerfreundlich sein und den Datenschutz gewährleisten, indem sie ausschließlich anonymisierte Daten verwendet.
Im Rahmen eines Co-Creation-Projekts sollen die Betriebe des aktuell laufenden ÖKOPROFIT-Klubs 2025/2026 als Testfeld dienen, um erste Daten zu erheben und die KI-Lösung in der Praxis zu erproben. Ziel ist es, eine signifikante Verbesserung der Datenaufbereitung und -nutzung innerhalb der ÖKOPROFIT-Arbeitsmaterialien zu erreichen, die langfristig auch als Modell für andere Kommunen im Rahmen des ÖKOPROFIT-Netzwerks in Deutschland dienen kann.
Ansprechpartner für fachliche Fragen:
Referat für Arbeit und Wirtschaft
Team Nachhaltig Wirtschaften & Mobilität
nachhaltigkeit.raw@muenchen.de
Andrzej Michalski
Tel.: (089) 233 520508
Christian Rothe
Tel.: (089) 233 25516
Der Innovationspreis
Der Innovationspreis zeichnet die erfolgversprechendsten Lösungsvorschläge aus. Er ist mit 10.000 Euro für jedes Gewinnerteam dotiert.
Darüber hinaus haben die Gewinner*innen die Möglichkeit, ihre eingereichten Ideen in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung weiterzuentwickeln und in der Praxis zu erproben. Für diese Co-Creation-Phase stehen nochmals bis zu 15.000 Euro als Zuschuss für Sachleistungen zur Verfügung. Die genauen Voraussetzungen findest Du in den Teilnahmebedingungen.
Mitmachen lohnt sich: Alle Finalist*innen, die ihren Lösungsvorschlag vor der Jury präsentieren, erhalten eine Anerkennung für ihre Teilnahme am Wettbewerb in Höhe von 1.000 Euro sowie ein kostenloses Ticket für das Munich Startup Festival am 22. Juli 2026 im Backstage München.
Bewerbungsfrist und Ablauf
Der Innovationswettbewerb besteht zwei Phasen: der Wettbewerbs- und der Umsetzungsphase.
Die Wettbewerbsphase
- Bewerbungsfrist: Sonntag, den 17. Mai 2026 um 23:59 Uhr.
- Bekanntgabe der Finalisten: Mitte Juni 2026
- Jurysitzung mit Pitches der Finalisten: Montag, den 6. Juli 2026
- Preisverleihung: Dienstag, den 21. Juli 2026 im Munich Urban Colab
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die überzeugendsten Lösungskonzepte ausgewählt. Die Finalist*innen werden eingeladen, ihre Lösungsvorschläge vor einer fachkundigen Jury aus Vertreter*innen der Stadtverwaltung und Entrepreneurship Zentren live zu präsentieren. Daraufhin wählt die Jury zu jeder Challenge den erfolgversprechendsten Ansatz aus, der mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wird.
Bewerbungen sind auf Deutsch oder Englisch möglich. Die Präsentation vor der Jury sollte jedoch auf Deutsch erfolgen und auch in der Umsetzungsphase ist Deutsch als Arbeitssprache vorgesehen.
Die Umsetzungsphase
- Start der Co-Creation-Phase: Herbst 2026
- Dauer: 3 bis 6 Monate, in Abstimmung zwischen Gewinnerteam und fachlicher Dienststelle.
Die Lösungen werden in der Co-Creation-Phase in einem realen, städtischen Kontext weiterentwickelt und getestet. Die Gewinner*innen sind herzlich eingeladen, ihre Ergebnisse nach Abschluss der Umsetzungsphase im Rahmen eines geeigneten städtischen Events vorzustellen.
Welche Vorteile bringt mir die Teilnahme?
- Die Gewinnerteams werden mit dem mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. In einer feierlichen Zeremonie händigt der Schirmherr des Wettbewerbs öffentlichkeitswirksam die Urkunde aus.
- Verbunden mit der Auszeichnung mit dem Innovationspreis ist die Umsetzung des erarbeiteten Konzeptes in einem städtischen Testfeld. Dazu wird ein weiteres Budget von bis zu 15.000 Euro pro Challenge zur Verfügung gestellt.
- Die Preisträger*innen erhalten Zugang zur Stadtverwaltung, zu Informationen und Daten, um ihre Lösungsideen weiterzuentwickeln und zu realisieren. Sie profitieren vom Netzwerk aus Stadt, Gründungsförderung und Entrepreneurship-Programmen, das der Wettbewerb bietet sowie vom Feedback und Erfahrungsaustausch mit unterschiedlichsten Expert*innen. Neue Erkenntnisse und Lernerfahrung sind garantiert!
- Coaching und Unterstützung: Der Innovationswettbewerb wird in Kooperation mit verschiedenen Entrepreneurship Zentren durchgeführt. Sie stehen den Preisträger*innen bei der (Weiter-) Entwicklung ihres Geschäftsmodells und Unternehmens beratend zur Seite, um die Ideen in Aktion zu bringen, und bieten einen direkten Zugang zu einzelnen Angeboten. Bei Interesse an einem der Entrepreneurship Programme, wie XPLORE, der SCE Incubation oder dem LMU Innovation Incubator - insofern ein Teammitglied mit der LMU verbunden ist - erhalten die Gewinner*innen eine Empfehlung für ihre Bewerbung.
- Für die Gewinner*innen besteht weiterhin die Möglichkeit in Pitch- und Netzwerkevents der kooperierenden Entrepreneurship Zentren die Ergebnisse der Siegerprojekte zu präsentieren und sich mit Investoren, Unternehmensvertreter*innen und Akteuren aus der Startup-Community zu vernetzen.
- Nach der Umsetzungsphase verfügen die Gewinnerteams über ein Referenzprojekt mit der größten Kommune Deutschlands, das sie für ihre Eigenwerbung nutzen können.
Und natürlich können die Gewinnerteams mit dem Wettbewerb einen positiven Beitrag zur Transformation Münchens leisten. Werden Sie Teil der Lösung!
Bisherige Preisträger*innen
Thema: "Smart Event: digitaler Veranstaltungsprozess"
Preisträger: MCube Consulting GmbH
Thema: "Online-Anträge für humanitäre Aufenthaltstitel leicht gemacht"
Preisträger: SocialGuide
Thema: "Public Art Digital Experience'"
Preisträger: Atopia Space GmbH
Thema: "Munich Urban Jungle: Digitize biodiversity!"
Preisträger: Hula Earth (Hula Technologies GmbH)
Thema: "Open Data Potenziale für München entfalten"
Preisträger: proband15 GmbH
Hier finden Sie mehr zu den Projektvorhaben und zur Preisverleihung 2025.
Thema: "The cool side of Munich – Routing für Fußwege im Schatten'"
Preisträger: SE3 Labs GmbH
Thema: "Digitales Welcome Center - KI-unterstütztes Informationsportal"
Preisträger: Tür an Tür - Digitalfabrik gGmbH
Thema: "Job- und Recruitingkompass für internationale Newcomer'"
Preisträger: WORKINGER – Work in Germany
Thema: "Verbesserung der Datenlage zum ruhenden Verkehr"
Preisträger: Sky Eye
Thema: "Choose Green - Vermittlung energiesuffizienter Mobilitätsroutinen für München"
Preisträger: UTurn Mobilitätswende
Projektbeteiligte: Intrestik (München), blok74 (Rotterdam), fieldsofview (Begalore)
Hier finden Sie mehr zu den Projektvorhaben und zur Preisverleihung 2024.
Thema: „Gesund im Alter: Digitalisierung für Angebots- und Versorgungsnetzwerk“, Preisträger: Helferportal GmbH & Co. KG
Thema: „Erweiterung Münchner Orte mit digitalen Innovationen“, Preisträger: Team Puppet
Thema: „Digitale Umsetzung des zonalen Diesel-Fahrverbotes“, Preisträger: Transcality AG
Thema: „Text and the City - Text Mining in der Stadtentwicklung“, Preisträger: Legal-Pythia LLP
Hier finden Sie mehr zu den Projektvorhaben und zur Preisverleihung 2023.
Die folgenden Teams wurden 2022 ausgezeichnet:
- Preisträger zur Challenge „Klimawandel greifbar machen“: Cityscaper GmbH
- Preisträger zur Challenge „Entwicklung einer Friedhofs-App“: CI Cloud Item GmbH und proband15 GmbH
Hier finden Sie mehr zu den Projektvorhaben und zur Preisverleihung mit allen Siegern 2022.
Die folgenden Teams wurden 2021 ausgezeichnet:
- Pilotversuch zur Digitalisierung von NO2-Messungen - Preisträger: Hawa Dawa GmbH
- FlexiblesArbeiten@LHM - Preisträger: klink – Digitale Services unter dem Dach der Isarwatt
- Emissionsfreie Mobilität in München - Preisträger: Plan4Better GmbH
- Verbesserung der Datenlage zum ruhenden und fließenden Verkehr - Preisträger: LiangDao Gmbh
Hier finden Sie mehr zu den Projektvorhaben und zur Preisverleihung mit allen Siegern 2021.
Thema: "Blockchain − Lösungstechnologie für die kommunale Verwaltung?", Preisträger: Avaya Happiness Index
Thema: "Präklinische Patientensteuerung durch zuverlässige Ersteinschätzung", Preisträger: medSNS
Thema: "Gamification – spielerische Motivation der städtischen Beschäftigten zu energiesparendem Verhalten am Arbeitsplatz", Preisträger: Earth Is Sexy
Thema: "Klimaneutrales München 2030/2035", Preisträger: Twostay
Thema: "Crowdsourcing nutzen – gemeinsam Daten sammeln für die Stadt", Preisträger: upride (ehemals bike|solutions )
Thema: "Digitaler Wochenmarkt – Erschließung neuer Zielgruppen", Preisträger: Digitaler Wochenmarkt München
Thema: "Selbstgenerierender Stadtteil-Kulturkalender", Preisträger: Neighbor
Thema: "Augmented Reality – Darstellung digitaler Informationen", Preisträger: Holo-Light
Thema: "Crowd Awareness – Erfassung der Auslastung der Münchner U-Bahn", Preisträger: Teratrace und LXElectronics
Unsere Kooperationspartner
Fünf Entrepreneurship Zentren unterstützen die Umsetzungsphase und bieten den Preisträger*innen eine passende Begleitung an: je nach konkretem Bedarf und Eignung variierend von Coachingsgespräche oder Teilnahme an thematischen Workshops bis hin zu Teilnahme an einem Entrepreneurship Programm. Informationen zu den Angeboten finden Sie auf den entsprechenden Webseiten:
Noch Fragen? Fragen!
Allen Interessierten steht die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Ansprechpartner*innen offen. Es ist keine zentrale Informationsveranstaltung vorgesehen.
Wir freuen uns auf deine Ideen und wünschen dir viel Erfolg beim Innovationswettbewerb!
Allgemeine Fragen zum Wettbewerb:
Referat für Arbeit und Wirtschaft
innovationswettbewerb.raw@muenchen.de oder
Frieke Meijer-Schepman
Tel.: (089) 233 25461
f.meijer-schepman@muenchen.de
Fragen zu den Challenges:
1. TreeQuest: Schüler*innen auf urbaner Datenmission
Kommunalreferat
GeodatenService München
Korbinian Kringer
Tel.: (089) 233 724151
digitaler.zwilling@muenchen.de
2. Verborgene Dienstleistungen der Abwasserentsorgung sichtbar machen
Münchner Stadtentwässerung
Steffen Graf
Tel.: (089) 233 61892
kommunikation.mse@muenchen.de
3. Unter der Oberfläche: Versteckte Informationen zum Münchner Kanalnetz entschlüsseln
Münchner Stadtentwässerung
Bernhard Agerer
Leitung Geografisches Kanalinformationssystem NIS
Tel.: (089) 233 62336
Mobil: 0152 - 5794 6688
bernhard.agerer@muenchen.de
4. Daten und Wissen mit KI schnell, strukturiert und gezielt bereitstellen
Kreisverwaltungsreferat
Gewerbeangelegenheiten und Verbraucherschutz
Lena Jocham
Tel.: (089) 233 45789
lena.jocham@muenchen.de
Bezirksinspektion
Petra Weber
Tel.: (089) 233 45757
p.weber@muenchen.de
5. ÖKOPROFIT 2.0: KI-gestützte Umweltberatung für Münchens Betriebe
Referat für Arbeit und Wirtschaft
Team Nachhaltig Wirtschaften & Mobilität
nachhaltigkeit.raw@muenchen.de
Andrzej Michalski
Tel.: (089) 233 520508
Christian Rothe
Tel.: (089) 233 25516
Fragen zu den Angeboten der Entrepreneurship Zentren:
- UnternehmerTUM
Michael Stockerl
Mobil: 0151 - 106 26730
stockerl@unternehmertum.de - Strascheg Center for Entrepreneurship
Moritz Hoffmann
Tel.: (089) 1265 3213
moritz.hoffmann@sce.de - LMU Innovation & Entrepreneurship Center IEC
Annie Weichselbaum
a.weichselbaum@lmu.de - Gründungszentrum founders@unibw
Philipp Landerer
Tel.: (089) 6004 4510
philipp.landerer@unibw.de - Start2 Group GmbH
Anna Keup
Mobil: 0175 - 41300 29
anna.keup@start2.group