Umstrukturierung Gewerbegebiet an der Rupert-Bodner-Straße
Das Gewerbegebiet an der Rupert-Bodner-Straße in Aubing soll um Flächen für einen Busbetriebshof erweitert und zusätzlich erschlossen werden.
Projekt
Auf der derzeit unbebauten Fläche im Westen des Gewerbegebiets an der Rupert-Bodner-Straße ist ein Busbetriebshof für die Stadtwerke München (SWM) geplant. Zudem sollen weitere Gewerbeflächen entstehen und die Erschließung des Areals verbessert werden. Mit dem neuen Bebauungsplan werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umstrukturierung geschaffen.
Steckbrief
Stadtbezirk: Aubing – Lochhausen – Langwied
Lage: südlich der Bahnstrecke München-Augsburg, zwischen Bergsonstraße und A99
Fläche: 27,4 Hektar
Bisher: Gewerbe, unbebaut
Geplante Nutzungen: Busbetriebshof, Recycling- und Kreislaufwirtschaft, Gewerbe
Bebauungsplan Nummer: 2206
Verfahrensstand: Aufstellungsbeschluss
Lage
Das Planungsgebiet liegt im Westen Münchens, an der Bahnstrecke München-Augsburg auf Höhe der S-Bahn-Haltestelle Langwied und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bergson-Kunstkraftwerk. Nördlich des Areals erstreckt sich die Langwieder Heide, im Süden grenzt ein Wohngebiet an. In westlicher Richtung reicht das Gebiet bis zu den Grünanlagen am Krautgartenweg und an den A99-Tunnel Aubing. Das im Gewerbegebiet gelegene Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn ist nicht Teil des Planungsumgriffs.
Details zum Projekt
Eine von den SWM beauftragte Machbarkeitsstudie für eine optimierte, flächeneffiziente Lösung weist nach, dass ein Busbetriebshof am vorgesehenen Standort grundsätzlich realisierbar ist. Darüber hinaus sollen weitere Areale im Gewerbegebiet entwickelt werden. Südlich des zukünftigen Busbetriebshofs sind Flächen für die Erweiterung des Unternehmerparks vorgesehen. Im Nordosten des Planungsgebiets soll der Standort der dort ansässigen Recyclingfirma gesichert und gegebenenfalls erweitert werden. Für die Erschließung des Planungsareals werden unterschiedliche Varianten geprüft.
Im Gewerbegebiet an der Rupert-Bodner-Straße soll ein Standort für einen Busbetriebshof mit Stellplätzen für etwa 200 elektrisch betriebene Gelenkbusse und ein Parkhaus für Bedienstete entstehen. Zudem ist geplant, den Unternehmerpark zu erweitern und die für Recycling- und Kreislaufwirtschaft genutzten Flächen entlang der Bahnstrecke zu sichern.
Die im Flächennutzungsplan als Allgemeine Grünflächen ausgewiesenen Bereiche werden gesichert. Die bestehenden Grünflächen im Süden und Westen des Planungsgebiets sind Teil der sogenannten Parkmeile Pasing-Lochhausen. Im Rahmen des gesamtstädtischen Grünkonzepts sollen sie die großen städtischen Parks mit dem Münchner Grüngürtel am Stadtrand verbinden und so zur Regulierung des Stadtklimas sowie zur Biodiversität beitragen. Zudem bieten sich die Grünflächen zur Erholung an. Der wertvolle Baumbestand im Planungsgebiet soll weitgehend erhalten bleiben.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit nach §3 Absatz 1 des Baugesetzbuchs findet voraussichtlich im Herbst 2026 statt.
Chronologie
03/2026 Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2206